Platz 1 von 18 in unserer Rangliste der Pornoseiten · 18 von 22 Punkten
Der Brazzers Test in Kürze: Brazzers ist ein Studio-Abo mit Streaming und Downloads aus einem Netzwerk von über 30 Seiten. Es gibt vier Tarife ab 1,99 €, alle verlängern sich automatisch, und kündigen kannst du jederzeit online. Betreiber ist der Konzern Aylo, früher MindGeek.

Brazzers passt zu dir, wenn du professionell produzierte Pornos in großer Menge willst und kein Amateur- oder Camportal suchst. Wichtig vor dem Kauf: Die günstigen Einstiegstarife werden nach kurzer Zeit teurer als das normale Monatsabo. Weitere Anbieter findest du in der Übersicht der Pornoseiten im Test.
- Studio-Abo mit Streaming und Download, Netzwerk aus 31 bis 33 Seiten.
- Tarife von 1,99 € (2 Tage) bis 124,99 € (12 Monate), alle mit automatischer Verlängerung.
- Sieben Zahlungsarten, darunter SEPA, SOFORT und PayPal.
- Kündigung jederzeit online, per Chat oder Telefon.
- Betreiber: Aylo Premium Ltd, Zypern (Konzern Aylo).
- Stand: 03.10.2026
Brazzers Test: Was ist Brazzers?
Brazzers startete Mitte der 2000er unter dem Namen Mansef. Heute ist es ein bezahltes Mitgliedschaftsportal für Studio-Produktionen. Laut Wikipedia gehören 31 bis 33 Websites zum Netzwerk. Laut Anbieter waren es im September 2022 rund 10.125 Videos in 32 Kategorien mit etwa 2.200 Darstellerinnen.
Brazzers hat viele Branchenpreise gewonnen: den AVN Award 2009 als beste Erwachsenen-Website, XBIZ Awards 2014 und 2024 sowie Pornhub Awards 2020 und 2022. Für dich heißt das: viel Material aus professioneller Produktion, aber eben Studio statt Amateur.
Wem gehört Brazzers?
Brazzers steht auf der offiziellen Markenliste von Aylo unter „Premium Paysites“. Aylo hieß früher MindGeek, hat seinen Hauptsitz in Montreal und den Rechtssitz in Nikosia, Zypern. Die Website selbst betreibt laut Datenschutzerklärung die Aylo Premium Ltd mit Adresse in Dali bei Nikosia.
Dein Vertragspartner für die Zahlung ist laut Nutzungsbedingungen die Aylo Billing Limited mit eingetragenem Sitz in Dublin und Hauptgeschäftssitz in Zypern. Für den Vertrag gilt das Recht der Republik Zypern. Zum selben Konzern gehört übrigens auch Reality Kings.
Anmeldung bei Brazzers
Ohne Konto zeigt dir die Startseite Vorschaubilder und Titel aktueller Szenen. So siehst du vorab, welche Art von Inhalten dich erwartet. Für die Videos selbst brauchst du eine Mitgliedschaft.
Beim Alter wird es ernst: Laut Nutzungsbedingungen kann Brazzers nach dem Kauf einen Altersnachweis verlangen. Wer ihn nicht erbringt, dessen Kauf wird storniert. In manchen Ländern läuft die Prüfung laut Datenschutzerklärung über Drittanbieter, teils mit Gesichtsabgleich. Biometrische Daten verarbeitet Brazzers dabei nur mit deiner Einwilligung.
Brazzers Kosten: Tarife und Preise
Brazzers arbeitet mit einem Abo. Die Startseite zeigt vier Tarife, Stand 03.10.2026. Je nach Land kann Umsatzsteuer dazukommen.
| Tarif | Erste Zahlung | Danach |
|---|---|---|
| 2 Tage Testphase (eingeschränkter Zugang) | 1,99 € | 30,99 € alle 30 Tage |
| 7 Tage | 7,99 € | 43,99 € alle 30 Tage |
| 30 Tage | 34,99 € | 34,99 € alle 30 Tage |
| 12 Monate | 124,99 € (10,41 € pro Monat) | 124,99 € alle 365 Tage |
Achte auf die Verlängerung: Der 7-Tage-Tarif wird danach zum teuersten Abo, mit 43,99 € alle 30 Tage, also 9 € mehr als der normale Monatstarif. Die Testphase für 1,99 € läuft nach zwei Tagen mit 30,99 € alle 30 Tage weiter. Wer nur reinschauen will, kündigt deshalb vor Ablauf der Testzeit.
Auf ein Jahr gerechnet lohnt sich die lange Laufzeit deutlich: Zwölf Monatszahlungen zu 34,99 € kosten 419,88 €, der Jahrestarif 124,99 €. Wenn du sicher weißt, dass du bleibst, sparst du also fast 300 €.
Zwei Details aus den Nutzungsbedingungen: Bei kostenlosen Probemitgliedschaften kann eine kleine Prüfgebühr auf dein Zahlungsmittel gebucht werden, die automatisch zurückgebucht wird. Und wenn eine Abbuchung fehlschlägt, kann eine Verwaltungsgebühr von bis zu 2 US-Dollar anfallen.
Bezahlung und Abrechnung
Brazzers nimmt sieben Zahlungsarten an: Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, SOFORT, Apple Pay, Google Pay, PayPal und Kryptowährung. Mit PayPal oder SEPA musst du keine Kartendaten angeben.
Abgerechnet wird laut Nutzungsbedingungen über verschiedene Dienste, darunter Probiller, AyloBill, Vendo und Segpay. Deshalb steht auf deinem Kontoauszug oft der Name des Abrechnungsdienstes statt „Brazzers“. Läuft die Zahlung über Probiller, erscheint laut Probiller „Probiller.com“ oder „Probiller“. Bei Vendo steht laut Vendo „VendoStore“ auf der Abrechnung. Bewahre deine Zahlungsbelege per E-Mail auf; sie enthalten laut Nutzungsbedingungen auch Kündigungslinks.
Brazzers kündigen und Geld zurück
Kündigen kannst du laut Nutzungsbedingungen jederzeit. Dafür gibt es mehrere Wege:
- online über support.brazzers.com im Bereich „Cancel“
- im Mitgliederbereich unter „Support“
- über die Kündigungslinks in deinen Zahlungsbelegen
- per Chat oder Telefon
Das Abo läuft weiter, bis deine Kündigung eingeht. Hebe die Bestätigung auf. Eine allgemeine Anleitung findest du in unserem Ratgeber Pornoseite kündigen.
Geld zurück gibt es laut Nutzungsbedingungen nur auf Anfrage. Bei Kartenzahlung ist das innerhalb von 120 Tagen möglich, die Entscheidung liegt bei Aylo Billing. Für eine teilweise genutzte Mitgliedschaft gibt es keine Erstattung. Dein Konto und deine Daten kannst du jederzeit löschen lassen; die Datenschutzerklärung bietet dafür eigene Links.
Funktionen und Inhalte
Im Mittelpunkt steht ein Netzwerk aus Studio-Seiten mit Streaming und Download. Brazzers setzt auf produzierte Szenen und Serien, nicht auf Amateurprofile oder Live-Chats. Mit über 10.000 Videos (Stand 2022) hast du lange zu tun.
Zu den bekannten Namen gehört Nicole Aniston, die laut Wikipedia seit 2012 mit Brazzers arbeitete. Adriana Chechik drehte für Brazzers im Rahmen eines befristeten Vertrags über sechs Szenen, unter anderem für die Reihe „Big Wet Butts“.
Ist Brazzers seriös?
Bei den Bedingungen ist Brazzers klarer als viele andere Seiten: Betreiber, Zahlungsdienst, Kündigungswege und Erstattungsregeln stehen in den Nutzungsbedingungen. Die Datenschutzerklärung nennt Rechtsgrundlagen nach EU-Recht, deine Rechte auf Auskunft und Löschung und einen Datenschutzbeauftragten. Für Statistiken nutzt Brazzers Google Analytics mit gekürzter IP-Adresse; Daten können dabei in die USA gehen.
Zu den Darstellerinnen sagt Aylo in einer eigenen Erklärung gegen Menschenhandel: Alle Darsteller müssen am Set zwei amtliche Ausweise vorlegen, einer davon mit Foto. Aylo prüft nach eigener Angabe alle Inhalte vor der Veröffentlichung, und auf jeder Seite gibt es ein Formular für Löschanträge.
Zur Geschichte gehören aber Datenlecks. Laut Wikipedia wurde 2016 bekannt, dass 2013 rund eine Million Nutzerkonten betroffen waren. 2016 wurden zudem Daten von rund 800.000 Nutzern des offiziellen Forums im Darknet verkauft. Auf Konzernebene schloss Aylo im Dezember 2023 nach Klagen wegen nicht einvernehmlicher Inhalte (GirlsDoPorn) einen Vergleich über 1,8 Millionen US-Dollar, dazu weitere Zahlungen und drei Jahre externe Aufsicht über die Moderation. Das betrifft den Konzern, nicht Brazzers direkt.
Stärken und Schwächen
Stärken
- Großes Studio-Netzwerk mit über 10.000 Videos.
- Sieben Zahlungsarten, darunter SEPA, SOFORT und PayPal.
- Kündigung jederzeit online, per Chat oder Telefon.
- Jahrestarif mit 10,41 € pro Monat.
- Klare Bedingungen zu Betreiber, Erstattung und Datenschutz.
Schwächen
- Alle Tarife verlängern sich automatisch.
- Der 7-Tage-Tarif verlängert sich zu 43,99 € alle 30 Tage.
- Keine Erstattung für teilweise genutzte Mitgliedschaften.
- Altersnachweis kann erst nach dem Kauf verlangt werden.
- Datenlecks in der Vergangenheit.
Für wen eignet sich Brazzers?
Brazzers eignet sich für dich, wenn du ein großes Studio-Archiv willst und dich auf ein Abo einlässt. Für ein ganzes Jahr ist der Jahrestarif mit Abstand am günstigsten. Für einen kurzen Blick reicht die Testphase, wenn du rechtzeitig kündigst.
Eine naheliegende Alternative ist Reality Kings: ebenfalls eine Aylo-Marke, mit denselben sieben Zahlungsarten und einem Jahrestarif für 109,99 €. Wie sich die beiden im Detail unterscheiden, zeigt der Vergleich Brazzers oder Reality Kings.
Fazit
Brazzers ist ein großes Studio-Netzwerk mit klaren Bedingungen, vielen Zahlungsarten und einer einfachen Kündigung. Wer viel und regelmäßig schaut, fährt mit dem Jahrestarif am günstigsten.
Die Fallen liegen bei den Einstiegstarifen: Testphase und 7-Tage-Tarif laufen automatisch als Monatsabo weiter, der 7-Tage-Tarif sogar teurer als der normale Monat. Entscheide dich vorher für eine Laufzeit und kündige rechtzeitig, wenn du nicht bleiben willst.
- Ob es die Oberfläche auf Deutsch gibt, gibt Brazzers nicht an.
- Welcher Abrechnungsdienst bei deiner Zahlung greift, nennt Brazzers vor dem Kauf nicht.
- Wie die Altersprüfung in Deutschland genau abläuft, nennt der Anbieter nicht.
Bilder
Häufige Fragen
Was kostet eine Brazzers-Mitgliedschaft?
Brazzers zeigt vier Tarife (Stand 03.10.2026): 2 Tage Testphase für 1,99 €, 7 Tage für 7,99 €, 30 Tage für 34,99 € und 12 Monate für 124,99 € (10,41 € pro Monat). Alle verlängern sich automatisch, bis du kündigst.
Was passiert nach der Brazzers-Testphase?
Die Testphase über 2 Tage mit eingeschränktem Zugang kostet 1,99 € und geht danach in 30,99 € alle 30 Tage über, wenn du nicht kündigst. Der 7-Tage-Tarif verlängert sich zu 43,99 € alle 30 Tage.
Wie kann man Brazzers kündigen?
Laut Nutzungsbedingungen jederzeit: online über support.brazzers.com (Bereich „Cancel“), im Mitgliederbereich unter „Support“, über die Kündigungslinks in deinen Zahlungsbelegen oder per Chat und Telefon.
Welche Zahlungsarten akzeptiert Brazzers?
Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, SOFORT, Apple Pay, Google Pay, PayPal und Kryptowährung (Stand 03.10.2026).
Wem gehört Brazzers?
Brazzers gehört zum Konzern Aylo, früher MindGeek. Die Website betreibt laut Datenschutzerklärung die Aylo Premium Ltd in Zypern, abgerechnet wird über die Aylo Billing Limited.
Ist Brazzers seriös?
Betreiber, Kündigungsweg, Erstattungsregeln und Datenschutz sind in den Bedingungen klar benannt, und Aylo prüft laut eigener Erklärung alle Inhalte vor der Veröffentlichung. Zur Geschichte gehören aber zwei Datenlecks (2013 und 2016).
Welche Darstellerinnen sind mit Brazzers verbunden?
Unter anderem Nicole Aniston, die laut Wikipedia seit 2012 mit Brazzers arbeitete, und Adriana Chechik mit einem befristeten Vertrag über sechs Szenen.


