Eine Rückbuchung, im Englischen Chargeback genannt, ist die Stornierung einer Zahlung durch Ihre Bank oder Kreditkartenfirma. Sie können diese beantragen, wenn Sie sich einer Zahlung nicht zustimmen oder einen Fehler vermuten.
Bei Erotik-Portalen greifen viele Nutzer zu Rückbuchungen, wenn sie nicht rechtzeitig kündigen konnten oder ein Rebilling überraschend kam. Allerdings ist das Verfahren umständlich: Ihre Bank oder Kreditkartenfirma prüft den Fall, der Anbieter kann Einspruch erheben, und das Verfahren kann Monate dauern. Auch entstehen dabei oft Gebühren und der Anbieter sperrt möglicherweise Ihr Konto.
Besser ist es, das Abo rechtzeitig zu kündigen. Dies ist schneller, kostenfrei und verhindert weitere Abbuchungen. Nur wenn der Anbieter nicht auf Ihre Kündigungen antwortet oder Sie Ihren Vertrag nicht erfüllt sehen, ist eine Rückbuchung sinnvoll.
Notieren Sie alle Abbuchungen mit Datum und Betrag. Speichern Sie Ihre Kündigungsschreiben und Antworten des Anbieters. Dies erleichtert Ihrer Bank die Prüfung, falls Sie später doch eine Rückbuchung beantragen müssen.
Häufige Fragen
Was ist eine Rückbuchung?
Eine Rückbuchung oder Chargeback ist die Stornierung einer Zahlung, die Sie bei Ihrer Bank oder Kreditkartenfirma beantragen. Die Bank zieht den Betrag vom Empfänger zurück und zahlt ihn auf Ihr Konto.
Wann sollte ich eine Rückbuchung beantragen?
Nur wenn der Anbieter nicht reagiert, wenn Sie nicht das erhalten haben, was Sie gekauft haben, oder bei Betrug. Bevor Sie diesen Schritt gehen, sollten Sie immer versuchen, mit dem Anbieter zu klären, ob Sie das Abo kündigen können.
Warum ist Kündigung besser als Rückbuchung?
Eine reguläre Kündigung ist schneller, verursacht keine Kosten und kann nicht zurückgewiesen werden, wenn Sie die Kündigungsbedingungen beachten. Rückbuchungen können abgelehnt werden und führen oft zu Verzögerungen.